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Städtische Berufsoberschule Schwabach

Teambildung Oberstdorf - Ein Reisebericht

Vom 30.09.18 bis zum 03.10.18 unternahmen die beiden Klassen der Berufsoberschule Schwabach einen Teambildungsausflug. Obwohl krankheitsbedingt beide Klassen einige Ausfälle zu beklagen hatten, sollte das den Wert und die Freude der kommenden Tage nicht schmälern. Begleitet wurden wir von unseren geschätzten Lehrkräften Herrn Mathias Schleicher und Herrn Tobias Schneyer.

Rafting Obersdorf

Unser Ausflug begann am Sonntag dem 30.08.2018. Um kurz nach 9 Uhr brachen wir mit dem Zug gut gelaunt in Richtung Süden auf. Unser Ziel: Oberstdorf. Die Zugfahrt wurde mit einem gebührenden Weißwurstfrühstück begonnen und mit verschiedensten Spielen und geselligen Erzählungen vergingen die nächsten Stunden wie im Flug. Auch der Umstieg in München änderte nichts daran und so trudelten wir weiter per Bayernticket bis nach Oberstdorf.

Nachdem wir im Mountainhostel in der Spielmannsau im wunderschönen Trettachtal ankamen und uns eingerichtet hatten, brachen wir zu einem geselligen Spaziergang zum Christlsee auf, bei dem wir auf der Terrasse eines kleinen Lokals nicht nur die Erfrischungen, sondern auch die tolle Umgebung genossen. Nachdem wir wieder die Pension erreicht und uns mit reichlich Spaghetti Bolognese gestärkt hatten, gingen einige Kollegen noch in den sternenklaren Abend hinaus, um die Spielmannsau bei Dunkelheit zu erkunden, während der Rest von uns den Abend mit Kartenspielen und gekühlten Getränken ausklingen ließ.

Als wir am nächsten Morgen aufgestanden waren und uns fertiggemacht hatten, informierten uns die Lehrer darüber, dass unser geplanter Canyoning-Ausflug buchstäblich ins Wasser fallen würde. Starke Regenfälle in der Nacht, die teilweise immer noch anhielten, machten die Begehung der Starzlachklamm zu gefährlich. Allerdings bietet Oberstdorf als Wintersportstadt genügend Alternativen. So dauerte es nicht lang, bis wir uns darauf geeinigt hatten Schlittschuhlaufen zu gehen. Nachdem wir unser Können auf der Eisfläche mehr oder weniger zur Schau gestellt hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur nahegelegenen Schattenbergschanze, die durch die Vier-Schanzen-Tournee sehr bekannt ist. Zwar hatten wir geplant, mit einer VR-Brille einen virtuellen Skisprung zu erleben, jedoch erfuhren wir vor Ort, dass dies nur an der Ski-Flugschanze möglich sei. Mittlerweile aber lag unser einziges Interesse nur noch daran, einen Sitzplatz in einem trockenen Lokal zu bekommen und etwas Warmes zu uns zu nehmen, was sich schwerer als erwartet gestaltete, da in der Stadt ein reges Treiben trotz des schlechten Wetters herrschte. Nachdem wir uns gewärmt und gestärkt hatten, kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten und fuhren gegen vier Uhr mit dem Bus wieder zurück zur Pension. Der restliche Nachmittag und Abend gestaltete sich wieder als ein gemütliches Beisammensein. Beide Klassen hatten mittlerweile einen guten Draht zueinander gefunden und so wurden nach dem Abendessen lustige Spiele gespielt, Geschichten erzählt und Rätsel gelöst.

An unserem letzten Tag stand Canadier-Rafting auf dem Programm. Obwohl es relativ kühl war und man die Temperatur des Wassers als durchaus bescheiden beschreiben konnte, starteten wir nach gemeinsamem Frühstück um kurz nach neun in Richtung Bihlersdorf, wo sich das Outdoorzentrum Allgäu befindet. Dort bekamen wir eine erste Einweisung unserer Coaches und unsere Ausrüstung, die sich aus Schwimmwesten, Neoprenanzügen und Helmen zusammensetzte. Mit dem Bus ging es dann nach Fischen, wo sich unsere Boote befanden und uns die Grundlagen des Raftings erklärt wurden. Nun konnte die Gaudi losgehen. Mehrere Kilometer fuhren wir mit einem, beziehungsweise zwei Partnern die obere Iller entlang. Obwohl es nur drei oder vier Unfälle gab, die damit endeten, dass die jeweilige Besatzung im Fluss landete, wurde man spätestens nass, als man sich zum Wildwasserschwimmen in die Strömung gelegt, und sich von dieser hatte treiben lassen. Nach ungefähr zwei Stunden hatten wir erschöpft und glücklich unser Ziel erreicht. Von dort aus waren es nur noch an die zweihundert Meter Fußweg bis zum Rafting-Center. Für mich persönlich war das die tollste Unternehmung bei diesem Ausflug.

Nachdem wir uns in der Herberge wieder frisch gemacht hatten, suchten wir erneut per pedes die Gaststätte am Christlsee auf, wo vorzüglichste bayerische Kost genossen wurde. Daraufhin machte sich eine Gruppe aus Schülern beider Klasse auf den Weg in die Oberstdorfer Innenstadt, um dort in einem Irish Pub bei ein paar Bierchen an einem Kneipenquiz teilzunehmen. Dieses fiel zwar aus, jedoch konnte der tolle Liveact, der stattdessen stattfand, die Enttäuschung schnell wieder wettmachen. Die Schüler, die nicht mit in die Stadt gegangen waren, hatten sich währenddessen noch einen entspannten Abend mit den Lehrkräften gemacht. So ging der letzte Abend unseres schönen Aufenthaltes langsam zu Ende.

Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen und fuhren gegen zehn mit dem Zug in Richtung Heimat zurück. Bei ein paar Kartenspielen und Gesprächen ließen wir die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Bei einem waren wir uns alle einig: Dieser Ausflug war einzigartig!

Matthias Theisinger

Mit Beruf zum Abitur - Anmeldung zur Berufsoberschule der Stadt Schwabach startet

Die Städtische BOS Schwabach bietet einen bewährten Weg zum Fachabitur und zum Abitur

Berufsausbildung beendet, Berufsfachschule erfolgreich abgeschlossen oder einfach eine längere Phase der Berufstätigkeit absolviert– gibt es anschließend noch einen Weg zum Fachabitur oder gar zur allgemeinen Hochschulreife? Die Frage kann mit einem klaren ja beantwortet werden. Die Erfahrungen zeigen, dass der Weg zu dieser Weiterqualifizierung über die Berufsoberschule (BOS) durchaus machbar und lohnend ist.

Interessenten mit mittlerem Bildungsabschluss haben die Möglichkeit, über ein einziges Schuljahr an der Berufsoberschule das Fachabitur zu erwerben. Wer mehr möchte, kommt über ein zusätzliches Vollzeitschuljahr zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Auch für alle, die die mittlere Reife noch nicht besitzen, ist der Weg zum Fachabitur nicht verbaut. Voraussetzung ist für diejenigen aber, dass sie zunächst eine Vorklasse an der Berufsoberschule besuchen, in der man den mittleren Bildungsabschluss nachträglich erwerben kann.

Alle diese Möglichkeiten bietet die Städtische Berufsoberschule Schwabach an. Es lohnt sich, dass man sich mit dieser Form der Weiterqualifizierung befasst. Denn ob man sich mit dem Wunsch nach einem anschließenden Studium trägt oder Aufstiegsmöglichkeiten im erlernten Beruf nutzen möchte – das (Fach)abitur ist in jedem Fall ein Schlüssel zum weiteren Erfolg.

Mancher wird sich fragen, worin der Unterschied zur Fachoberschule (FOS) besteht. Tatsächlich sind Fachoberschule und Berufsoberschule unter einem „gemeinsamen Dach“ - der sogenannten Beruflichen Oberschule – angesiedelt. Die Inhalte und Prüfungen entsprechen einander und die Abschlüsse sind identisch. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Berufsoberschule eine berufliche Ausbildung oder zumindest eine entsprechend lange Phase einer beruflichen Tätigkeit (auch ein gelenktes Praktikum von entsprechender Dauer wäre denkbar) voraussetzt. Dafür ist aber der Weg zum Fachabitur über die BOS um ein Jahr kürzer und auch die Förderung nach Bafög erfolgt elternunabhängig.

Anmeldungen sind im Sekretariat noch möglich!



Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start in das neue Schuljahr!











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Aktuell:

Letzte Änderung: 14. November 2018

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