Logo der BOS

Städtische Berufsoberschule Schwabach

Fachprofile an der Städtischen Berufsoberschule Schwabach

Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen

Fachprofil 11. Jahrgangsstufe

Das vierstündige Fach beschäftigt sich in der Vorklasse zunächst mit den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre.

Dort werden sowohl bestimmte Unternehmensziele sowie betriebliche Grundfunktionen und Produktionsfaktoren näher betrachtet. Im Anschluss beschäftigt man sich im Rahmen der Personalwirtschaft mit unterschiedlichen Personalführungsstilen und der betrieblichen Personalplanung. Außerdem werden differenzierte Aufbauorganisationen thematisiert.

Im nächsten Jahresabschnitt beschäftigt man sich mit der Material und Produktionswirtschaft, die sowohl Materialbedarf als auch Lagerwirtschaft zum Schwerpunkt hat. Die Beurteilung erfolgt durch aussagekräftige Kennzahlen, die sowohl analysiert als auch berechnet werden. Im großen Gliederungspunkt, der Geschäftsbuchführung, wird auf die Einzelheiten der unternehmensbezogenen Buchungen näher eingegangen. Über die Inventur bzw. dem Inventar gelangen wir zur Bilanz. Es werden Buchungen im Einkaufs- und Verkaufsbereich anhand des Industriekontenrahmens vorgenommen.

Außerdem werden Anlagegüter und Sachanlagevermögen berechnet, abgeschrieben und auf die entsprechenden Konten verbucht und im Anschluss abgeschlossen. Die Finanzwirtschaft beinhaltet Abgrenzungen in den Begrifflichkeiten finanzieller Mittel. Abschließend beschäftigt sich die Kosten- und Leistungsrechnung zunächst mit Grundbegriffen der Kostenrechnung. Danach erfolgt eine Abgrenzung der Geschäftsbuchführung von der Betriebsbuchführung. Darauf folgt die Gliederung von Kostenarten nach unterschiedlichen betrieblichen Funktionen und verinnerlicht sachliche Unterschiede.

Zuletzt wird der Unterschied zwischen Kostenstellenrechnung und Kostenträgerrechnung an ausgewählten Beispielen verdeutlicht und berechnet.

Fachprofil 12. Jahrgangsstufe

In dem sechsstündigen Unterrichtsfach wird auf den Vorkenntnissen einer Berufsausbildung und den Inhalten der Vorklasse aufgebaut.

Dabei beschäftigt man sich zunächst im Rahmen der Vollkostenrechnung mit den Begriffen Kostenträger-, Kostenarten, Kostenstellenrechnung und grenzt diese voneinander ab.

Im Anschluss erstellt man einen Betriebsabrechnungsbogen und geht auf ausschlaggebende Besonderheiten näher ein. In der Kostenträgerzeitrechnung werden Soll- und Istkosten miteinander verglichen und mit Abstimmung von Betriebs- und Umsatzergebnis berechnet. Rechnerische Kosten-abweichungsermittlung und Interpretation der Ergebnisse zählen zu den Inhalten dieser Unterrichtssequenz.

Abschließend verfolgt die Kalkulation das Ziel der Ermittlung eines Angebotspreises.

Als nächstes Themengebiet erfolgt die Teilkostenrechnung. Dort geht es um die Stückbetrachtung von Aufträgen und die Bestimmung von kurz- und langfristigen Preisuntergrenzen. Die Break-Evan-Analyse dient rechnerisch und grafisch als ausschlaggebende Diskussionsgrundlage. In Aufgabenstellungen sind Engpasssituationen simuliert, die es produktionstechnisch zu ermitteln und zu analysieren gilt. Ziel ist es, sich für eine Eigenfertigung oder den Fremdbezug unterschiedlicher Bauteile und Produkte zu entscheiden. Im nächsten Jahresabschnitt beschäftigt man sich mit der Material und Produktionswirtschaft, die sowohl Materialbedarf als auch Lagerwirtschaft zum Schwerpunkt hat. Die Beurteilung erfolgt durch aussagekräftige Kennzahlen, die sowohl analysiert als auch berechnet werden.

Im großen Gliederungspunkt, der Geschäftsbuchführung, wird auf die Einzelheiten der unternehmensbezogenen Buchungen näher eingegangen. Es werden Buchungen im Einkaufs- und Verkaufsbereich anhand des Industriekontenrahmens vorgenommen.

Außerdem werden Anlagegüter und Sachanlagevermögen berechnet, abgeschrieben und auf die entsprechenden Konten verbucht und im Anschluss abgeschlossen. Einkommenssteuerliche Bewertungsmaßstäbe folgen. Sowohl Rückstellungen als auch Wertberichtigungen gilt es rechnerisch zu ermitteln und in entsprechende Konten zu verbuchen. Das Themengebiet Finanzierung I stellt den Unterschied zwischen Investition und Finanzierung her. So gelingt es, verschiedene Finanzierungsarten zu unterscheiden und zu beurteilen. Zuletzt werden im Rahmen des Marketing eigene Konzepte für Produkte entwickelt und verschiedene Phasen im Prouktlebenszyklus berücksichtigt. Man kennt Methoden und Strategien, den Erfolg des Marketingmixes zielgerichtet zu steuern.

zum Seitenanfang

Deutsch

Der Deutschunterricht in der Vorklasse hat die Aufgabe, die Kenntnisse und Leistungen der Schülerinnen und Schüler in der Muttersprache bzw. in Deutsch zu erfassen, Defizite ggf. zu analysieren und dem Schüler Wege zu ihrer Behebung aufzuzeigen. Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sollen einander angenähert und ihre Kenntnisse soweit vertieft werden, dass der Deutschunterricht der Berufsoberschule hierauf aufbauen und daran anschließen kann.

Der Deutschunterricht in der Berufsoberschule hat die Aufgabe, das schriftliche und mündliche Sprachvermögen der Schülerinnen und Schüler mit dem Ziel der Studierfähigkeit zu fördern.

Er regt die Schülerinnen und Schüler zu eigenständigem Lesen an und vertieft die Beherrschung dieser Schlüsselqualifikation zur Aneignung von Kultur und Wissen. Dazu vermittelt er ihnen wichtige Lern- und Arbeitstechniken, wie z. B. das Sammeln, Ordnen und Bewerten von Informationen und Argumenten, das Benutzen von Nachschlagewerken, Sekundärliteratur und computergestützten Informationssystemen.

Die Beschäftigung mit Aspekten der Medien soll die Schülerinnen und Schüler auf Probleme und Chancen der Mediennutzung hinweisen und ihnen Medienkompetenz verleihen.

Im Lernbereich Schriftlicher Sprachgebrauch stehen vor allem die Techniken der präzisen Informationswiedergabe und der schlüssigen Argumentation - auch im Zusammenhang mit beruflichen Erfordernissen und Anforderungen des Studiums - im Mittelpunkt der Arbeit.

Der Lernbereich Mündlicher Sprachgebrauch vermittelt und trainiert wesentliche Techniken situationsgerechten, erfolgreichen Kommunizierens in Alltag, Studium und Beruf.

Der Literaturunterricht vermittelt Grundlagen literarischer Bildung. Er gibt einen Überblick über die Hauptströmungen der deutschen Literatur besonders des 19. und 20. Jahrhunderts und ermöglicht ein tieferes literarisches Verstehen. Eingehende Beschäftigung mit repräsentativen literarischen Werken soll Einblicke in deren zeitgeschichtliche Bedingtheit, aber auch allgemeinmenschliche Gültigkeit, und in die Vielfalt literarischer Formen geben. Damit soll das Interesse der Schülerinnen und Schüler an einer Teilnahme am kulturellen Leben gestärkt und ein Beitrag zur Persönlichkeitsbildung geleistet werden. Es soll ihnen bewusst werden, dass das Verstehen von Literatur zur Erfassung der Realität und zur anregenden Auseinandersetzung mit Gegenwelten befähigen kann.

In allen Lernbereichen muss der Deutschunterricht auch offen sein für die Fragen Heranwachsender und junger Erwachsener, die aufgrund ihrer Erfahrungen und Kenntnisse in der Berufs- und Arbeitswelt spezifische Informationsbedürfnisse entwickelt haben.

zum Seitenanfang

Englisch

“Das Englische ist eine einfache, aber schwere Sprache. Es besteht aus lauter Fremdwörtern, die falsch ausgesprochen werden.”
Kurt Tucholsky

Die Berufsoberschule führt Schülerinnen und Schüler zur Studierfähigkeit. Dazu ist es notwendig eine Fremdsprache auf anspruchsvollem Niveau zu beherrschen. Die Sprache, mit welcher weltweit in technischen, geschäftlichen und politischen Bereichen kommuniziert wird ist Englisch. Daher erscheint es sinnvoll Englisch als erste Fremdsprache anzubieten.

Im Fach Englisch erwerben die Schüler Kenntnisse, um die Fremdsprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel zu gebrauchen.

Vorklasse

Die Vorklasse führt Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Schulabschlüssen und Erfahrungen an das Niveau des Englischunterrichts an der Beruflichen Oberschule heran. Dies geschieht durch Aktivierung und Erweiterung des Wortschatzes. Intensives Üben und Anleitung zum Selbststudium sind wichtige Phasen des Unterrichts mit 10 Wochenstunden. Dabei wird besonders viel Wert darauf gelegt in den Bereichen Grammatik und Lexik eigenverantwortliches Arbeiten zu unterstützen und verschiedene Lerntechniken kennen zu lernen. Hörverstehen und Sprachanwendungen werden durch gezielte Verständnisübungen und die Unterrichtssprache Englisch geschult.

Jahrgangsstufe 12

Ziel des Englischunterrichts in der Jahrgangsstufe 12 ist es, die vorhandenen, oder in der Vorklasse erworbenen Sprachkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zu festigen und so zu erweitern, dass sie die Fremdsprache auf einem der Fachhochschulreife angemessenen Niveau verstehen und sicher anwenden können. Die Anwendung des Erlernten in Präsentationen, LdL-Einheiten, Tandem-Übungen, Debatten und Fachreferaten ist ein wichtiges Ziel des kommunikativen Englischunterrichtes an unserer Schule. Durch gezieltes Fördern in den Bereichen der Lerntechniken und der interkulturellen Kompetenz wird die Freude am Umgang mit Sprache vermittelt. Aktuelle Texte des täglichen Lebens im UK, den USA und Australien sind ebenso Gegenstand des Unterrichts, wie die Schulung von Präsentationstechniken mittels Videoanalyse.

zum Seitenanfang

Geschichte

Hauptziel des Faches Geschichte an der BOS ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die Welt in ihrem historischen Gewordensein verstehen und dass das Interesse und die Bereitschaft geweckt werden, die künftige Entwicklung des eigenen Staates im Inneren und innerhalb der Staatengemeinschaft mitzugestalten.

Dafür erwerben die Schülerinnen und Schüler Sachkompetenz in Gestalt vertiefter Kenntnisse auf Basis eigenen Vorwissens. Sie festigen ein chronologisches Gerüst und verstehen und verwenden Fachtermini. Die Schülerinnen und Schüler verstehen Hintergründe und Zusammenhänge komplexer historischer Entwicklungen und erliegen somit nicht stark vereinfachenden und monokausalen Erklärungsversuchen.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben zudem Methodenkompetenz. Sie erkennen, dass Geschichtsschreibung und auch Geschichtsunterricht deutende Rekonstruktionen der Vergangenheit sind. Sie erkennen die Notwendigkeit historische Quellen kritisch zu hinterfragen in Hinblick auf deren Qualität und Aussagekraft sowie deren manipulativen Möglichkeiten.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben Orientierungskompetenz, die ihnen das Finden einer eigenen Identität und Orientierung in der Welt erleichtert. Sie erweben Kenntnisse über die abendländische Kultur und deren Errungenschaften und setzen sich auch konstruktiv mit anderen Kulturkreisen auseinander. Dies soll zur Ablehnung totalitärer Systeme und zur Wertschätzung von Menschenrechten, Freiheit und Demokratie beitragen.

zum Seitenanfang

Mathematik (Nichttechnische Ausbildungsrichtung)

Die Mathematik hat ihren Ursprung im Interesse der Menschen, Dinge der Erfahrungswelt und ihre gegenseitigen Beziehungen quantitativ zu erfassen. Zählen, Messen, Simulieren, Rechnen und Berechnen, Zeichnen und Konstruieren sind für planendes Handeln von großer Bedeutung. Damit verbunden ist der Drang nach zweckfreier Erkenntnis, der wesentlich die Entwicklung der Mathematik bestimmt: Probleme der Praxis geben ebenso wie theoretische Fragen Anlass zur Erforschung grundlegender Zusammenhänge; aus der Wechselwirkung mit den Erfahrungswissenschaften ergeben sich für beide Bereiche vertiefte Einsichten. Die Mathematik ist heute ein weit verzweigtes Gebiet, das umfangreiches Wissen und vielfältige Verfahren bereitstellt. Damit trägt sie zur wissenschaftlichen Erschließung unserer Wirklichkeit und zur Gestaltung unserer Umwelt entscheidend bei.

Ziel des Mathematikunterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern die Welt der Mathematik näher zu bringen und ihnen die nötigen Kenntnisse und Arbeitsweisen zu vermitteln, um Zusammenhänge mathematisch erschließen zu können. Der Unterricht macht mit einigen grundlegenden Ideen und Formen mathematischer Betrachtung und Tätigkeit vertraut. Die Schülerinnen und Schüler erfahren dabei eine intensive Schulung des Denkens: Die Entwicklung klarer Begriffe und Vorstellungen, eine folgerichtige Gedankenführung und systematisches induktives oder deduktives Vorgehen sind typische Erfordernisse und Kennzeichen mathematischen Arbeitens. Entsprechende Fähigkeiten auszubilden ist eine durchgängige Aufgabe im Mathematikunterricht und bringt Gewinn über das mathematische Fachgebiet hinaus.

Zunehmend von Bedeutung ist die Mathematik für viele Anwendungsgebiete. Neben Naturwissenschaft und Technik verwenden auch die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften vermehrt mathematische Methoden. An geeigneten Aufgaben und Projekten aus diesen Bereichen – mit Schwerpunkt auf den ausbildungsrichtungsspezifischen Profilfächern – lernen die Schülerinnen und Schüler, Sachzusammenhänge mathematisch zu erfassen, entsprechende Modellvorstellungen zu entwickeln und ggf. mit geeigneten informationstechnischen Werkzeugen zu behandeln. Damit will der Mathematikunterricht in der beruflichen Oberstufe den Schülerinnen und Schülern in ausreichendem Maß die für Studium und Beruf notwendigen Voraussetzungen vermitteln. Der grundbildende Aspekt der Mathematik steht dabei im Vordergrund.

In der 12. Klasse der Berufsoberschule werden folgende Themengebiete behandelt:

zum Seitenanfang

Religion (Katholisch)

Der Religionsunterricht macht mit der christlichen Glaubensüberlieferung vertraut und sensibilisiert für persönliche Lebensvorstellungen.

Er stellt Lebensentwürfe aus christlichem Glauben vor und lädt ein, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Er befähigt zu persönlicher Entscheidung in Auseinandersetzung mit Konfessionen und Religionen, mit Weltanschauungen und Ideologien und fördert Verständnis und Toleranz gegenüber der Entscheidung anderer.

Er motiviert zu religiösem Leben und zu verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft.

zum Seitenanfang

Sozialkunde

Das Fach Sozialkunde an der Beruflichen Oberschule definiert sich nach dem Verständnis des Bayerischen Ministeriums dadurch, dass es die Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler, unter der Berücksichtigung deren heterogenen schulischen sowie beruflichen Wissenstand vertieft. Durch den Unterricht sollen politisches Urteils- und Handlungsfähigkeit vermittelt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich angemessen zu artikulieren und ihre Einflussmöglichkeiten im Rahmen der aktuellen politischen Prozesse zu kennen und zu nutzen. Dazu gehört auch das Bewusstmachen als mündiger Bürger bei Wahlen Verantwortung zu übernehmen und über seine Bürgerrechte und Bürgerpflichten Bescheid zu wissen. Daher steht zunächst der Einzelne im politischen System im Mittelpunkt. Da aber die Beziehungen des einzelnen über die heimatlichen Grenzen bzw. den Radius des eigenen Landes übersteigt, fällt der thematische, durchaus auch kritische Blick auf Europa, der Europäischen Union und ihren Strukturen. Im Zeitalter der Globalisierung muss auch dieser Tatsache - unter Berücksichtigung aktueller Themenlage - Rechnung getragen werden.

Darüber hinaus zielt der Unterricht darauf ab, die Schülerinnen und Schüler auf ein künftiges Studium vorzubereiten. Durch das Anwenden von oberstufengemäßer Lernstrategien, der Anleitung zum selbstständigen Wissenserwerb sollen Aufgeschlossenheit und Flexibilität bei der Suche nach Lösungen, eigenverantwortliches Arbeiten und Toleranz gegenüber Andersdenkenden gefördert werden.

Das Fach Sozialkunde leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu sozialer Integration. Es legt die Basis zur beruflichen und gesellschaftlichen Verantwortung, die von den Schülerinnen und Schülern einmal übernommen werden soll, ergänzt die inhaltliche Fachintention. Von daher fügt sich auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Medien und ihrem Auftrag bestens ins Gesamtkonzept der 12. Klasse an der Berufsoberschule.

zum Seitenanfang

Technologie

Im Fach Technologie werden grundlegende physikalische, chemische und informationstechnische Zusammenhänge vermittelt, die helfen, eine Meinung im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie, zu bilden. Dieses Wissen schafft ein Fundament um Verhaltensweisen zu überdenken und um an Diskussionen zu den politischen und gesellschaftlichen Zukunftsfragen wie Energieversorgung, Mobilität, Effizienz, Ressourcenverbrauch und Klimaschutz aktiv teilnehmen zu können.

In der 11. Jahrgangsstufe wird eine solide Basis in den Bereichen Physik, Chemie und Informationstechnik erarbeitet, auf die in den folgenden Jahrgangsstufen aufgebaut werden kann.

In der 12. Jahrgangsstufe vertiefen wir die Kenntnisse in Physik und steigen in die Werkstofftechnik ein. Das erworbene Wissen wird dann bei einem Überblick über verschiedene Energieformen, den Energietransport und Gesetzmäßigkeiten der Energieumwandlung angewendet. Im Anschluss daran richten wir unseren Blick in die Zukunft und beschäftigen uns mit Möglichkeiten der effizienten und Ressourcen schonenden Energieanwendung.

In allen Jahrgangsstufen wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Inhalte anhand von aktuellen und lebensnahen Beispielen verdeutlicht werden. Einfache Experimente und Vorführungen machen den Unterricht anschaulich und abwechslungsreich.

zum Seitenanfang

Volkswirtschaftslehre

1. Allgemeine Zielsetzung

Die Volkswirtschaftslehre ist ein wichtiger Bestandteil der betriebswirtschaftlich ausgerichteten Ausbildung an der Berufsoberschule Schwabach in der Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Pflichtfach in der 12. Jahrgangsstufe. Das Fach soll bei Schüler/Innen ein Gefühl für volkswirtschaftliche Fragen und Probleme wecken. Neben den Inhalten des Lehrplans werden auch aktuelle Probleme aus der Volkswirtschaft thematisiert. Dabei wird an den Erfahrungen und Interessen der Schüler/Innen angeknüpft. Dementsprechend wird der Volkswirtschaftsunterricht an der BOS-Wirtschaft immer wieder auch projektorientiert und fächerübergreifend gestaltet.

2. Rahmenbedingungen

Der Unterricht in Volkswirtschaftslehre findet in der 12. Jahrgangsstufe 3-stündig statt. Als Leistungsnachweise dienen 2 Schulaufgaben pro Schuljahr und mindestens zwei mündliche Noten (Extemporale, Referate usw.) pro Halbjahr. Das Fach Volkswirtschaft ist nicht Bestandteil der schriftlichen Abschlussprüfungen der BOS-Wirtschaft. Volkswirtschaftliche Themen können für das Fachreferat der 12. Jahrgangsstufe herangezogen werden.

3. Inhalte

In der 12. Jahrgangsstufe werden vor allem folgende Themen behandelt:

Den detaillierten Lehrplan finden Sie auf der Homepage des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung unter www.isb.bayern.de.

zum Seitenanfang

Wirtschaftsinformatik

1. Allgemeine Zielsetzung

Das Fach Wirtschaftsinformatik soll problemlösendes Denken fördern und den Schülerinnen und Schülern vor Augen führen, wie unterschiedliche wirtschaftliche Aufgabenstellungen mit Hilfe von Standard- und Branchensoftware gelöst werden können. Es wird besonderer Wert darauf gelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit ihnen noch nicht bekannter Software relativ selbstständig vertraut machen sowie teamorientiert arbeiten.

Die Grundlagen für den Umgang mit dem Personalcomputer bilden kein eigenes, abprüfbares Lernziel. Der Unterricht im Fach Wirtschaftsinformatik setzt aber voraus, dass der Umgang mit dem Schulnetzwerk beherrscht wird. Dabei fließen die Grundfunktionen eines Betriebssystems beim Einsatz verschiedener Programme in den Unterricht mit ein.

Die Schülerinnen und Schüler lernen die Notwendigkeit einer strukturierten Vorgehensweise als wesentliche Voraussetzung zur Problemlösung kennen und entwickeln Strategien für die Beschaffung, Verarbeitung und Präsentation von Informationen. Die Darstellung sowie die Reflexion eigener und fremder Konzepte erfordert von den Schülerinnen und Schülern ein hohes Maß an Methoden- und Sozialkompetenz.

2. Rahmenbedingungen

Der Unterricht in der Wirtschaftsinformatik findet in der 12. Jahrgangsstufe 2-stündig statt. Als Leistungsnachweis dienen mindestens drei mündliche Noten (Extemporale, Referate usw.) pro Halbjahr. Kurzarbeiten werden nicht geschrieben. Das Fach Wirtschaftsinformatik ist nicht Bestandteil der schriftlichen Abschlussprüfungen der BOS-Wirtschaft.

Themen aus dem Bereich der Wirtschaftsinformatik können für das Fachreferat der 12. Jahrgangsstufe herangezogen werden.

3. Inhalte

In einem kurzen Wahlmodul Tabellenkalkulation können die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe die wesentlichen Grundlagen für die Fähigkeit erwerben, verschiedene betriebswirtschaftliche Problemstellungen zu lösen und grafisch darzustellen.

Durch die Datenmodellierung und Implementierung wird das Fundament für die Problemlösung mit Hilfe einer Datenbankanwendung geschaffen. Den Schülerinnen und Schülern werden die Vorteile einer effektiven, redundanzfreien Datenhaltung deutlich. Ebenso erkennen sie die Bedeutung der Informationsbeschaffung sowie der Strukturierung und Auswertung der Daten.

Den detaillierten Lehrplan finden Sie auf der Homepage des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung unter www.isb.bayern.de.

zum Seitenanfang

BOS-SCHWABACH


Südliche Ringstraße 9 a
91126 Schwabach
09122 83490




Validator Logo