Logo der BOS

Städtische Berufsoberschule Schwabach

Presseinformation:

Abiturfeier an der Städtischen Berufsoberschule Schwabach

ABITUR 2018

Bild v.l. : Katrin Scherzer (BOS 13), Michael Schmitz (stellv. BOS-Schulleiter), Nina Kopp (BOS 12 A), Alexander Sieber (BOS 12 B) und Schulleiter Peter Birle nach der Prämierung der Klassenbesten.

Klein, aber fein war die Feier an der Städtischen Berufsoberschule Schwabach (BOS), als den scheidenden Abiturientinnen und Abiturienten der 12. und 13. Klasse die Reifezeugnisse überreicht worden sind. Zwar waren die Absolventinnen und Absolventen ziemlich enttäuscht, dass sämtliche Vertreter der Stadt Schwabach terminlich verhindert waren, dennoch erlebten sie eine würdige Abiturfeier. Tobias Boeck (Gesang) und Stanislav Helfrich (Gitarre) setzten gelungene musikalische Akzente: Zum einen zeichneten sie nach der Melodie des altbekannten Jazz-Hits „Sweet Georgia Brown“ sämtliche Lehrkräfte in launiger Weise nach, die in den drei Klassen unterrichtet hatten und zusätzlich beeindruckte Tobias Boeck mit einer kraftvollen Gesangsinterpretation von Frank Sinatras „That´s Life“

Emil Heinlein, Religionspädagoge an der BOS, erinnerte in seiner Moderation daran, dass es für die scheidenden Abiturientinnen und Abiturienten kein einfacher Weg gewesen sei, sich nach der Berufsausbildung erneut auf eine schulische Ausbildung zu konzentrieren. Aber an diesem Abend ernteten sie die Früchte ihres Erfolges. Schulleiter Peter Birle betonte in seiner Ansprache dazu, dass sich Bildung als Investition im langen Berufsleben auf jeden Fall auszahle. Im Vergleich jedoch zur nahezu gleichen schulischen Ausbildung an der Fachoberschule hätten die Absolventen der BOS einen wesentlichen Vorteil dank ihrer beruflichen Ausbildung. „Damit haben Sie einen doppelten Boden geschaffen. Denn zwar erwarte die Industrie Fachkompetenzen, aber gleichzeitig auch Erfahrung.“, stellte der Schulleiter klar und fügte an, dass mit dem Erwerb des Reifezeugnisses nun eine große Studienfachwahl zur Verfügung stehe. Dies sei keine leichte Aufgabe für die jungen Leute. Dennoch mahnte der Schulleiter, sich genau den Studiengang zu überlegen. Dabei gelte es, an das Projekt 4.0 der Industrie zu denken, dessen besondere Bedeutung auch in den Investitionen der Bundesregierung für Forschungen der Digitalisierung widerspiegle. Das bedeute ebenso für die Hochschulen eine Herausforderung, die sich nun mit ihren Studenten darauf einstellen müssten. Schließlich verändere die Digitalisierung nicht nur das private Leben, sondern ebenso die Unternehmen und die Verwaltung. Der 3D-Druck mit der additiven Fertigung sei hier als Beispiel für intelligente Technik und Entwicklung genannt, die für die steigende Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Industriestandort unverzichtbar sei. Darauf müssten sich die jetzigen Abiturientinnen und Abiturienten bei ihrer Studienwahl einstellen.

Deshalb genüge eben nicht der relativ schnelle Erwerb des akademischen Titels, sondern man erwarte gleichfalls Erfahrung. Doch die brauche Zeit. Von daher seien die BOS-Absolvent durch ihre berufliche Ausbildung bestens gerüstet im Gegensatz zu anderen Studenten. Von daher seien die BOS-Abiturientinnen und Abiturienten auf ihr Berufsleben optimal vorbereitet. Nach diesen ernsten Worten und der musikalischen Einlage von Tobias Boeck rückten die Abiturienten in den Mittelpunkt mit der Überreichung ihrer Reifezeugnisse. Für ihre besonders guten Leistungen wurden aus den drei Klassen die Klassenbesten prämiert. Nina Kopp aus der 12 A, Alexander Sieler aus der 12 B sowie Katrin Scherzer aus der 13. Klasse erhielten als Zeichen der Anerkennung von Schulleiter Peter Birle und Michael Schmitz (stellv. Schulleiter für die BOS) jeweils einen Gutschein. Zum Schluss des offiziellen Teils blickten die beiden Abiturientinnen Laura Davis und Anna Papst im Namen ihrer Mitschüler in humoriger Weise auf ihre BOS-Zeit zurück. Dazu gehörte der Dank für das Engagement der Lehrkräfte sowie der Aufruf an die Klassenkameraden das durchzuziehen, was sich jeder und jede einzelne von ihnen vorgenommen habe. Dann kämen auch der Erfolg und das persönliche Glück von ganz allein, meinten die beiden Schülervertreterinnen.

Text und Bild Ursula Kaiser-Biburger




   







Validator Logo